KUG
18.11.2007, 10:01
Nachdem 1996 wenige weitblickende Rugbyfans die Initiative ergriffen hatten, wurden in Bayern der Rugby-Verband Bayern mit nur drei Vereinen (München RFC, TUS Fürstenfeldbruck und der wenige Tage zuvor gegründeten Rugbyabteilung des VfB Hafenlohr bei Würzburg gegründet.
Die Gründung des Verbandes wurde von den amerikansichen Militärmannschaften in Illesheim und Augsburg stark unterstützt.
Es folgten im Norden die Neugründungen in Feldkahl, Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Illesheim und Bamberg. Die Teams aus Würzburg, Schweinfurt, Illesheim und teilweise Bamberg bestanden vorwiegend aus amerikansichen Soldaten. Es entwickelte sich ein ansehlicher Spielverkehr, der aber durch die weiten Entfernung zum Süden sehr erschwert wurde.
Bedingt durch den Truppenabzug, sowie personellen Engpässen im Spieler- und Mitarbeiterbereich (Führung) schliefen einige der Vereine wieder ein. So sind der RC Feldkahl (b. Aschaffenburg), RC Schweinfurt, TV Bamberg und RC Würzburg von der Bildfläche wieder verschwunden.
Übrig geblieben waren gerade noch Nürnberg, Illesheim und auf dem Papier der VfB Hafenlohr.
Durch den Tod des Wahlkielers Mike Clark (Papa Schlumpf) in Hamburg, der zuvor in Würzburg und Bayern sehr viel für die Entwicklung des Rugybsports tat, trafen sich in Würzburg einige der Gründungsinitiatoren wieder: Der Vorsitzenden des Rugby-Verbandes Bayern, Michael Schuster/ Heusenstamm und Klaus-Uwe Gottschlich/Heusenstamm, RV RLP.
Bei der Beerdigung wurde u.a. Jacques Dumas aus Hafenlohr vermißt. Klaus-Uwe Gottschlich versuchte die Kontaktaufnahme. Die E-Mail-Adresse war nicht mehr gültig, erst nach zahlreichen Anrufen klappte es mit dem Kontakt.
Gesundheitlich und familiär ging es gut, nur die Rugbyabteilung stand kurz vor der Abmeldung, vor dem totalen Aus. Im Gegensatz zu anderen, schluckte Klaus-Uwe Gottschlich diese Information nicht einfach. Beim Hinterfragen kam zutage, das es noch eine personelle und ideele Restsubstanz gab.
Ein Termin wurde vereinbart und im fernen Hafenlohr nach der Situationsanalyse eine machbare Strategie erstellt, die ersten Schritte geplant und angegangen. Überraschend meldeten sich schnell zahlreiche Interessenten, darunter viele Ex-Spieler.
Heute ist das vierte offizielle Training, Klaus-Uwe Gottschlich und Harald Ströher fahren zum dritten Male nach Hafenlohr um beim Training und Aufbau zu helfen. Im letzten Training waren es schon zwölf Teilnehmer, es standen noch vier Entschuldigte auf der Liste. Die Teilnehmer sind noch recht jung, ca. 15 bis 24 Jahre alt, die Mannschaft und der Verein können noch eine gute und erfolgreiche Zukunft haben und die deutsche Rugby-Familie verstärken.
Aber wie geht es weiter?
Die Überlebenschance und die Aussicht auf einen sportlichen Erfolg sind nicht schlecht. Nur die junge Gruppe muss weiterhin eine gewisse Untertützung erfahren, bis sie flügge ist.
Klaus-Uwe Gottschlich und Harald Ströher haben nicht ewig Zeit und Geld nach Hafenlohr zufahren. Zudem sie noch einen anderen Patienten, den Rugby-Verband Rheinland-Pfalz mit seinen teilweilweise sehr schwachen Vereinen betreuen.
Der Rugy-Verband Bayern ist personell und finanziell zu schwach für eine Hilfestellung.
... oder gibt es da Rugbyleute in deutschen Landen die ein Herz für solche Rugbypioniere, wie die Hafenlohrer haben und in irgendeiner Form unterstützen und am Leben halten wollen?
Das wäre doch echte Basisarbeit, bei der Willige zeigen können, was in Ihnen steckt!
Die Gründung des Verbandes wurde von den amerikansichen Militärmannschaften in Illesheim und Augsburg stark unterstützt.
Es folgten im Norden die Neugründungen in Feldkahl, Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Illesheim und Bamberg. Die Teams aus Würzburg, Schweinfurt, Illesheim und teilweise Bamberg bestanden vorwiegend aus amerikansichen Soldaten. Es entwickelte sich ein ansehlicher Spielverkehr, der aber durch die weiten Entfernung zum Süden sehr erschwert wurde.
Bedingt durch den Truppenabzug, sowie personellen Engpässen im Spieler- und Mitarbeiterbereich (Führung) schliefen einige der Vereine wieder ein. So sind der RC Feldkahl (b. Aschaffenburg), RC Schweinfurt, TV Bamberg und RC Würzburg von der Bildfläche wieder verschwunden.
Übrig geblieben waren gerade noch Nürnberg, Illesheim und auf dem Papier der VfB Hafenlohr.
Durch den Tod des Wahlkielers Mike Clark (Papa Schlumpf) in Hamburg, der zuvor in Würzburg und Bayern sehr viel für die Entwicklung des Rugybsports tat, trafen sich in Würzburg einige der Gründungsinitiatoren wieder: Der Vorsitzenden des Rugby-Verbandes Bayern, Michael Schuster/ Heusenstamm und Klaus-Uwe Gottschlich/Heusenstamm, RV RLP.
Bei der Beerdigung wurde u.a. Jacques Dumas aus Hafenlohr vermißt. Klaus-Uwe Gottschlich versuchte die Kontaktaufnahme. Die E-Mail-Adresse war nicht mehr gültig, erst nach zahlreichen Anrufen klappte es mit dem Kontakt.
Gesundheitlich und familiär ging es gut, nur die Rugbyabteilung stand kurz vor der Abmeldung, vor dem totalen Aus. Im Gegensatz zu anderen, schluckte Klaus-Uwe Gottschlich diese Information nicht einfach. Beim Hinterfragen kam zutage, das es noch eine personelle und ideele Restsubstanz gab.
Ein Termin wurde vereinbart und im fernen Hafenlohr nach der Situationsanalyse eine machbare Strategie erstellt, die ersten Schritte geplant und angegangen. Überraschend meldeten sich schnell zahlreiche Interessenten, darunter viele Ex-Spieler.
Heute ist das vierte offizielle Training, Klaus-Uwe Gottschlich und Harald Ströher fahren zum dritten Male nach Hafenlohr um beim Training und Aufbau zu helfen. Im letzten Training waren es schon zwölf Teilnehmer, es standen noch vier Entschuldigte auf der Liste. Die Teilnehmer sind noch recht jung, ca. 15 bis 24 Jahre alt, die Mannschaft und der Verein können noch eine gute und erfolgreiche Zukunft haben und die deutsche Rugby-Familie verstärken.
Aber wie geht es weiter?
Die Überlebenschance und die Aussicht auf einen sportlichen Erfolg sind nicht schlecht. Nur die junge Gruppe muss weiterhin eine gewisse Untertützung erfahren, bis sie flügge ist.
Klaus-Uwe Gottschlich und Harald Ströher haben nicht ewig Zeit und Geld nach Hafenlohr zufahren. Zudem sie noch einen anderen Patienten, den Rugby-Verband Rheinland-Pfalz mit seinen teilweilweise sehr schwachen Vereinen betreuen.
Der Rugy-Verband Bayern ist personell und finanziell zu schwach für eine Hilfestellung.
... oder gibt es da Rugbyleute in deutschen Landen die ein Herz für solche Rugbypioniere, wie die Hafenlohrer haben und in irgendeiner Form unterstützen und am Leben halten wollen?
Das wäre doch echte Basisarbeit, bei der Willige zeigen können, was in Ihnen steckt!